Ziemlich rosige Aussichten

Nichts wird uns auf unsre Begegnung mit dem Unbekannten vorbereiten, ausser vielleicht begnadete Träumer zu sein.

Ich betrachte das Träumen als die Essenz unsres geistigen Seins, die zentrale Instanz unsres Bewusstseins.
Während wir Träumen wird der Verstand getäuscht, wir müssen uns Verblenden um unsren Wachzustand zu ertragen, die Intuition, unsre Handlungsroutienen, vorprogrammiert und die Erinnerungen an das Erlebte mit unsren Gefühlslagen verknüpft, hier lebt wahrscheinlich unsre Seele. Hier scheinen wir Zugang zu all unsrem vergangenen Sein zu haben, hier können wir unsre Zukunft erträumen.

Erträumen, nicht realisieren! Das Übertragen des Erträumten in die Wirklichkeit ist annähernd unmöglich, allerdings kann man ein durchaus bemerkenswertes Geschick darin erlangen, das Vorhersehbare zu erträumen.

Ich geh seit je her mit meinen Problemen schlafen und wache irgendwann mit den Lösungen auf. Traumtänzer halt, ich beobachte mein Sein, provoziere, bestaune und analysiere was mir Widerfährt und frag mich warum ich das alles nicht verstehe aber stets erträume, vorhersehe, wenn es mir gelingt, den Zustand der absichtslosen Ableitung zu träumen. Geht übrigens auch mit offenen Augen.

Absichtslos bedeutet übrigens unbeschwert, ohne Angst, ohne Hoffnung, ohne Klarheit, ohne Wissen, ohne Gefühl, ohne Wollen. Erkennen wollen geht sowieso meist daneben.

Wir Menschen sind offensichtlich in festen Objekten, Körper, gebundene Geister die sich grenzenlosen Unsinn erträumen können ……..

Die Welt der festen Objekte, jene in der unsre Körper und damit auch wir gefangen sind, hingegen ist nur eine Beschreibung, die WIR, die Summe der Träumenden durch unsre Träume geschaffen haben, um uns unsre Durchreise auf Erden angenehmer zu machen, oder das Gegenteil davon, wie es der Mehrheit beliebt.

Wir alle sind eins und wirken, während wir nicht träumen aufeinander, erschaffen unsre Zukunft.

Hinterlasse einen Kommentar