Schizophren und depressiv,
häufig fällt der Mensch sehr tief.
Depressiv und schizophren,
nur selten tut es aufwärts gehn.
M.Beltz
Schizophren und depressiv,
häufig fällt der Mensch sehr tief.
Depressiv und schizophren,
nur selten tut es aufwärts gehn.
M.Beltz
Während wir davon überzeugt sind, dass alle Vorgänge in dieser Welt, dem Gesetz von Ursache und Wirkung, in ähnlicher Weise wie ein Haus nach einem vernünftigen Bauplan gebaut wird, folgt, hat es sich gezeigt, dass dies in der Quantenwelt keineswegs der Fall ist. Dort regiert offensichtlich der Zufall, das kausale Chaos.
Einstein sagte zwar, dass Gott nicht würfelt, aber die Forschungen der Quantenphysiker offenbarten, dass an der Basis unserer Welt der Zufall herrscht. Wir sollten uns mit dem Gadanken befassen, dass diese unsere Welt von unserem Geist, durch unser Bewusstsein, aus dem Chaos der Basis geschöpft wird.
Es sind wohl wir, die durch unser bewusstes Sehen, Hören, Denken, Fühlen und Handeln diese Welt in jedem Moment neu erschaffen.
Warum also folgen WIR, die Gesellschaft der Schöpfer, immer und immer wieder den vorgegebenen Denkmustern und GLAUBEN, dass Gott für uns einen Plan hat? Ist es nicht viel wahrscheinlicher, dass Gott uns gar nicht nach seinem Ebenbild formte, sondern wir, die Summe der lebenden Menschen, Gott sind??
Jeden Menschen als ein Quantum Gott zu betrachten würde jedenfalls den ganzen Unsinn der um uns herum geschied, recht passabel erklären.
Nehmen wir des weiteren mal an, dass ein Quantum im Schwebezustand verharrt solange es nicht beobachtet wird und erst im Moment der Beobachtung durch ein Bewusstsein eine Aktion durchführt, gleich einer Roulettekugel die in den Kessel geworfen zufällig eine zur Verfügung stehende Möglichkeit annimmt.
Wie sähe das aus wenn wir Menschen ähnlich reagieren? Man sollte unter diesen Voraussetzungen sehr, sehr aufpassen wer einen ansieht. Denkt man den Gedanken nur ein Quantum weiter, so bin zumindest ich versucht, mein Smartphone, diese multifunktionale Überwachungsanlage, zu entsorgen. Aber was ändert dies? Wir sind, zumindest zeitweise und ein Selbstbewusstsein vorausgesetzt, bewusst handelnde Individuen, also müssen wir durchaus über die Möglichkeit der bewussten Entscheidung, die dem eigenverantwortlichen Handeln vorausgeht, verfügen.
Tranferiere ich dieses Gedankenspiel in mein reales Dasein, ergibt sich eine Erklärung für mein im Vergleich zu vielen Mitmenschen nicht ganz so ohnmächtige Wirkungsweise. Ich BIN ein scharfer, mir selbst bewusster, Beobachter. Viele die ich beobachte sehen mitunter aber auch sehr erschrocken aus, fühlen sie sich durchschaut?
Oder leben wir alle in einem Traum, einer Informationsblase, kreiert von den Überwachungskapitalisten?
Man gebe mir einen Menschen meiner Sprache und einen Monat des Studiums und ich sage Euch was er/sie nach einem Jahr, dass er/sie dann unter meinem Einfluss verbrachte, WOLLEN wird!
Spass beiseite, der Wille der Menschen ist nicht frei! Wir sind reflektierende Wesen, wir unterliegen den Einflüssen unser Umgebung und selbst die Wohlgebildeten unter uns sind nur rudimentär in der Lage IHR NICHTWOLLEN umzusetzen.
Man erkennt es leicht an den Gemeinplätzen die man als Antwort erhält wenn man jemanden fragt: Was WILLST Du?
Wie Schopenhauer schon formulierte:
„Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.“
Und so irren die Meisten von uns ziellos nicht wollend durch die Gegend und wundern sich, dass sie nirgendwo ankommen.
Wir sind mehrere Personen die sich einen Namen und Körper teilen.
Was ist das „SELBST“ anderes als ein Produkt mühseliger Bildung? Das was einem als Selbst anerzogen wird, also die erwünschte Denk- und Handlungsweise ist doch eine Zumutung. Wir sind unsere Grenze, so profan ist das. Wir, also jene die aus mir herausschauen, wissen auch nicht so genau wie wir hier in dieser fehlbaren Hülle landeten, aber noch gehts uns blendend. Wir regieren uns selbst und lachen uns über „Die da draussen“ kaputt, aber nur weil wir aus eigener Anschauung erkennen wie lächerlich das da draussen ist, waren wir alle doch selbest einst draussen, gell Mam, Bub, Grossvater, Oma, Omi, Schwester, Bruder, Frau, Meister, Freunde und Feinde ……….. und all Ihr anderen die mein Ich durch Reflektion bildeten.
Wir? Das sind doch nur die Ereignisse die ich wahrnahm, ein gar tödliches Unterhaltungsprogramm, man sollte es schon überdauern wollen um es zu mögen *g*
Solange man weiss, dass man nicht weiss, weiss man alles was man wissen sollte.
Ich darf mich nicht fürchten.
Die Furcht tötet das Bewußtsein.
Die Furcht führt zu völliger Zerstörung.
Ich werde ihr ins Gesicht sehen.
Sie soll mich völlig durchdringen.
Und wenn sie von mir gegangen ist, wird nichts zurückbleiben.
Nichts außer mir.
– Frank Herbert
Des geistigen Menschen höchste Leistung ist immer Freiheit, Freiheit von den Menschen, von den Meinungen, von den Dingen, Freiheit zu sich selbst. Und das ist unsere Aufgabe: immer freier werden, je mehr sich die anderen freiwillig binden! Immer vielfältiger die Interessen ausweiten in alle Himmel des Geistes hinein, je mehr die Neigung der anderen eintöniger, eingleisiger, maschineller wird! Und alles dieses ohne Ostentation! Nicht prahlerisch zeigen: wir sind anders! Keine Verachtung affichieren für alle diese Dinge, in denen vielleicht doch ein höherer Sinn liegt, den wir nicht verstehen. Uns innen absondern, aber nicht außen: dieselben Kleider tragen, von der Technik alle Bequemlichkeiten übernehmen, sich nicht vergeuden in prahlerischen Distanzierungen, in einem dummen ohnmächtigen Widerstand gegen die Welt. Still, aber frei leben, sich lautlos und unscheinbar einfügen in den äußeren Mechanismus der Gesellschaft, aber innen einzig ureigenster Neigung leben, sich seinen eigenen Takt und Rhythmus des Lebens bewahren! Nicht hochmütig wegsehen, nicht frech sich weghalten, sondern zusehen, zu erkennen suchen und dann wissend ablehnen, was uns nicht zugehört, und wissend erhalten, was uns notwendig erscheint. Denn wenn wir uns der wachsenden Gleichförmigkeit dieser Welt auch mit der Seele verweigern, so wohnen wir doch dankbar treu im Unzerstörbaren dieser Welt, das immer jenseits aller Wandlungen bleibt. Noch wirken Mächte, die aller Zerteilung und Nivellierung spotten. Noch bleibt die Natur wandelhaft in ihren Formen und schenkt sich Gebirge und Meer im Umschwung der Jahreszeiten ewig gestaltend neu. Noch spielt Eros sein ewig vielfältiges Spiel, noch lebt die Kunst im Gestalten unaufhörlich vielfachen Seins, noch strömt Musik in immer anders tönender Quelle aus einzelner Menschen aufgeschlossener Brust, noch dringt aus Büchern und Bild Unzahl der Erscheinung und Erschütterung. Mag all das, was man unsere Kultur nennt, mit einem widrigen und künstlichen Wort immer mehr parzelliert und vernüchtert werden – das „Urgut der Menschheit“, wie Emil Lucka die Elemente des Geistes und der Natur in seinem wunderbaren Buche nennt, ist nicht ausmünzbar an die Massen, es liegt zu tief unten in den Schächten des Geistes, in den Minengängen des Gefühls, es liegt zu weit von den Straßen, zu weit von der Bequemlichkeit. Hier im ewig umgestalteten, immer neu zu gestaltenden Element erwartet den Willigen unendliche Vielfalt: hier ist unsere Werkstatt, unsere ureigenste, niemals zu monotonisierende Welt.
Stefan Zweig
Partisan und Parmesan,
wo sind die geblieben?
Parmesan und Partisan,
alles wird zerrieben.
Was denken denn die V8- Blubbermotorliebhaber und Motorradliebhaberinnen zum Zustand unserer Landschaften?
Ich habe bezüglich der neuen Modefarbe Braun erhebliche Bedenken! Braune Bäume im Sommer und ganzjährig braun tönende Hirne lassen auf eine nicht gar zu rosige Zukunft schliessen.
Die beschränkten Kleingeister dieser Welt verprügeln einander und verkehren diese unsre Welt vom möglichen Paradies in eine ruinierte Katastrophe, das nennen sie dann ihrer Meinung gerecht werden und handeln voll verblendeter Überzeugung.
„Krieg ist Vater von allen, König von allen. Die einen macht er zu Göttern, die anderen zu Menschen, die einen zu Sklaven, die anderen zu Freien.“ Heraklit
Letztlich ist es doch egal wer wen tyrannisiert, nur die Vergänglichkeit bleibt Wahrhaftig. Der Rest, Erfindungen von Lügnern.