Tja Bürger Überfluss

Was denken denn die V8- Blubbermotorliebhaber und Motorradliebhaberinnen zum Zustand unserer Landschaften?

Ich habe bezüglich der neuen Modefarbe Braun erhebliche Bedenken! Braune Bäume im Sommer und ganzjährig braun tönende Hirne lassen auf eine nicht gar zu rosige Zukunft schliessen.

Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt?

Die beschränkten Kleingeister dieser Welt verprügeln einander und verkehren diese unsre Welt vom möglichen Paradies in eine ruinierte Katastrophe, das nennen sie dann ihrer Meinung gerecht werden und handeln voll verblendeter Überzeugung.

„Krieg ist Vater von allen, König von allen. Die einen macht er zu Göttern, die anderen zu Menschen, die einen zu Sklaven, die anderen zu Freien.“ Heraklit

Letztlich ist es doch egal wer wen tyrannisiert, nur die Vergänglichkeit bleibt Wahrhaftig. Der Rest, Erfindungen von Lügnern.

Schlendert man

mit offenem Auge und wachen Geistes durch die Gegend, so ist eine krasse Veränderung der Wälder und der sie bildenden Bäume nicht mehr zu verdrängen. So katastrophal sah ich den Zustand noch nie! Soviel kahle verdorrte Stämme, soviel umgefallene Bäume, soviel gestorbenes Leben …… und die diesjährige Dürre hat noch nicht mal begonnen.

Die Menschheit scheint ihren bisher 150jährigrn Krieg gegen den Rest der Welt zu gewinnen. Warum liest und hört man davon eigentlich kaum etwas. Dagegen ist doch n bischen Feinstaub in irgendeiner Grossstadt Pillepalle, oder irre ich?

Fieberträume

haben etwas, etwas seltsames, gelegentlich erkenntnisreiches. Gestern lag ich den ganzen Tag im Bett, vor mich hindösend auf den Schüttelfrost wartend, dann hätte ich mich von den Sanis ins Krankenhaus bringen lassen. Er kam nicht. In meinem Kopf allerdings verschoben sich derweil „komprimierte Datenpakete“ in endloser Folge, der Beobachter in mir fragte des öfteren: “ Was soll denn der Scheiss?“

Irgendwann, in den frühen, noch dunklen Morgenstunden „entpackten“ sich dann die Datenpäckchen. Entsetzliche Erkenntnisse befinden sich darin.

Offensichtlich hab ich mein Leben damit verplempert es „jedem recht zu machen“ nur einen hab ich dabei scheinbar arg vernachlässigt, mich!

Und nun sitz ich hier, denke vor mich hin, versuche zu erkennen was mir mein Unterbewusstsein mitteilen will und komme zu keinem Ergebnis, fühl mich ausgelaugt, ausgesaugt und ziemlich überfordert, überfordert mit der Verantwortung die man mir mein Leben lang zuschusterte. Ein Freigeist, verschüttet unter einem Berg fremder Probleme und wenn ich im mich hineinschreie: „Was will ICH eigentlich?“, dann ist da nichts mehr zu hören, noch nicht mal mehr ein Echo.

War das mein Leben? Ein Konglomerat fremder Zielsetzungen die ich mir zu eigen machte?

Nun ja, ich will mich nicht beschweren, es war ein wildes, eigensinniges, spassiges Dasein, mein Bisheriges

aber halt ein vollkommen besoffenes, wie der Inhalt der „fiebrigen Datenpakete“ offenbart.

Rilke

Uns überfüllts. Wir ordnens. Es zerfällt. 
Wir ordnens wieder und zerfallen selbst. 
Wer hat uns also umgedreht, daß wir, 
was wir auch tun, in jener Haltung sind 
von einem, welcher fortgeht? Wie er auf 
dem letzten Hügel, der ihm ganz sein Tal 
noch einmal zeigt, sich wendet, anhält, weilt –, 
so leben wir und nehmen immer Abschied.

Der Versuch

den Himmel zu erstürmen endet meist damit, dass man den Boden unter den Füßen verliert…..

…..und was ist der Himmel mehr, als Rauschen, berauschendes, bedeutungsloses Rauschen, bedeutungslos für zweibeinige Bodenständige, sie können damit nichts anfangen.

Die Welt der Organismen ist in Beziehung gesetztes Chaos, wenn-dann, weil-darum, sie existieren im absichtosen Rauschen.