Intelligenz ist eine schwer faßbare Eigenschaft. Sie umfasst nicht nur die Fähigkeit des Lösens von Problemen.
Das intelligente Wesen kreiert neue Probleme, die die Sinneswahrnehmungen widerspiegeln um diese zu ENTÄUSCHEN, damit die Definitionen nicht von Vermutungen, also Glauben, ruiniert werden.
Bildung ist kein Ersatz für diese Eigenschaft. Intelligente Köpfe bewerten jede Situation individuell und immer neu. Sie vergleichen diese dabei zwar mit ihren Erfahrungen, achten aber mit geschärften Sinnen auf minimale Abweichungen, denn sie wissen, in diesen oft winzigen Details liegt das Potential, dass die Denkmodelle ad Absurdum führen wird. Sie hüten sich davor zu Begreifen, denn dieses Begreifen ist und bleibt tückischer Glaube und wie die Erfahrung zeigt, gibt es immer einen leicht übersehbaren Zusammenhang mit anderen Problemen, die das scheinbare Wissen zur verhängnisvollen Fehlinterpretation mutieren lässt.
Ich? …… hielt mich nie für besonders intelligent, musste aber im Laufe meines Lebens erlernen, wie ich obige Denkweise verstecke, denn die Mitmenschen mögen Beständigkeit und sind dermaßen Phantasielos, dass sie bestreiten, das Äpfel und Birnen unter vielen Aspekten der Wahrnehmung durchaus das Gleiche darstellen. Auch ist meiner Umwelt vollkommen suspekt, dass ich während des Prozesses der Erkenntnis meine, vorläufige Meinung permanent korrigiere. Aber ich hab schon mein Leben lang die Currywurst vernascht, bevor der Nächste sie überhaupt wahrnahm. Der Preis dafür ist allerdings ziemlich hoch, man wird von Gemeinschaften entweder verstoßen oder zum Anführer gewählt. Ersteres ist mir schon lange lieber, denn es verursacht unendlich viel Mühe, jedes Mal die „temporäre Wahrheit“ mit Flachdenkern auszudiskutieren.
hmm….Intelligenz, Trauma macht auch sehr umsichtig….
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